Meine Lieblinge

Orion Frühjahr 2015
Orion Sommer 2016

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Meine Pferde genießen bei mir ein abwechslungsreiches Leben. An oberster Stelle steht für mich die Beziehung zu den beiden und dann erst das Training. Ich möchte, dass sie sich wohl bei mir fühlen und gerne bei mir sind. Wenn dieser Grundbaustein geschaffen ist, funktioniert das Training  zur Entfaltung der Schönheit der Tiere spielendleicht. Sehr wichtig ist für mich gegenseitiger Respekt und Vertrauen.  Mir ist es wichtig, dass meine Pferde ihre Meinung äußern und nicht einfach nur meine geforderten Aufgaben ausführen. Sie sollen Spaß an der Arbeit finden und sie für sich zum Vorteil ansehen.

Um den Spaß und die Motivation an der Arbeit zu erhalten, arbeite ich sehr abwechslungsreich. Fast täglich wechsle ich von Bodenarbeit, Reiten, Freiarbeit oder kombiniere alles  miteinander. Oft verbringen wir aber auch einfach nur Zeit miteinander. Wobei die Freiarbeit für mich immer präsent ist. Meine Pferde werden unangebunden geputzt, gesattelt und geführt. Auch kleine Stücke ins Gelände dürfen sie frei neben mir laufen und für größere Runden bekommen sie lediglich ein Seil um den Hals.

Mir persönlich ist Freiheit eins der wichtigsten Themen im Leben und diese Freiheit möchte ich meinen Tieren so weit wie möglich auch geben.




Diablo, 7 Jahre Araber

Diablo ist ein sehr eigenwilliges, neugieriges und spielfreudiges Pferd.
Er ist mein Lehrmeister. Dieses Pferd hat mir so viel beigebracht, aber vor allem GEDULD zu haben, zuzuhören und auf keinen Fall ein Schema F zu fahren.


Ich bekam ihn als er 3 Jahre alt war und entdeckte mit ihm die Freiarbeit für mich. Dies wie auch die  klassische Dressurausbildung war anfangs sehr schwerfällig, da er nicht gerade das bewegungsfreudigste Pferd ist und eben nur das machte, worauf er gerade Lust hatte. Damit umzugehen musste ich erst einmal lernen, da ich bis dahin oft einfach nur forderte. Als ich verstand, einfach mal zuzuhören und seine Ideen anzunehmen, wandelte sich die gesamte Beziehung zu einem harmonischen Team. Auf dem Reitplatz arbeitet er bis heute noch nicht gerne, daher verlege ich das meiste Training auf eine Weide oder trainiere im Gelände. Im Gelände blüht er auf und hat riesigen Spaß sich zu bewegen und sich zu präsentieren.
 

Leider brach er sich 2016 bei einem Unfall 2 Würfelknochen im Karpalgelenk und ist seit dem nicht mehr belastbar.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir die damalige geringe Überlebenschance genutzt haben und er heute trotz der massiven Verletzungen ein glückliches Pferdeleben genießen kann!


 

 

 

 

 

 

 

 

Orion, Traber 8 Jahre


Ein wundervolles, harmoniebedürftiges und arbeitsfreudiges Pferd.

Orion habe ich Anfang Februar 2015 über eine Tierschutzorganisation aus Italien übernommen.
Anfangs war er noch sehr schreckhaft, nervös und schnell überfordert. Obwohl er schon 7 Jahre alt war, war er weder angeritten noch eingefahren. Ich arbeitete von Februar bis November 2015 nur am Boden mit ihm -Freiarbeit, Handarbeit, Longenarbeit, Spaziergänge oder als Handpferd im Gelände. Im November dann setze ich mich das erste Mal auf seinen Rücken. Dabei war er völlig frei. Er kam frei an die Aufstiegshilfe angelaufen, ‘parkte ein‘ und ließ mich aufsteigen. Orion blieb dabei ganz ruhig stehen. Dies wiederholte ich ein paar Tage später und ritt dann auch frei im Schritt mit ihm los. Ein wunderbares Gefühl.


Das war der Anfang einer wundervollen Beziehung und gemeinsamen Arbeit.
 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moro und Sunnyboy


Leider sind die beiden vor einigen Jahren kurz hintereinander verstorben.  Beide waren sehr temperamentvoll, sensibel und jeder auf seine eigene Art einzigartig.
 

Wenn ich mit ihnen in der Reitbahn arbeitete, nahm ich immer beide mit und ließ einen von beiden in der Bahn frei laufen. Denn die beiden waren unzertrennlich.


Sunnyboy war mein aller erstes Pferd und es hat lange gedauert bis unser Zusammenleben harmonisch wurde.

3 jahrelang lief ich von Trainer zu Trainer und suchte nach Jemanden, der mir mit meinem Pferd helfen konnte. Leider wurde immer nur versucht die Symptome schnellstmöglich abzustellen, aber die Ursache zu ergründen blieb aus und damit auch der Erfolg.  Herr Nick Mott konnte mir dann endlich, anhand von anatomischen & biomechanischen Zusammenhängen erklären,  was der Grund/ die Ursache für unsere Probleme waren. Schon nach kurzer Zeit zeigten sich beim Training mit Herrn Mott erste Erfolge. 1 Jahr später waren Sunnyboy und ich nicht mehr wiederzuerkennen.


Moro gehörte dem damaligen Stallbesitzer, welcher ihm das Gnadenbrot auf dem Hof gewährte, da er ursprünglich zum Schlachter sollte. Auf dem Hof war er sehr verrufen, da er sehr schwierig im Umgang war. Aber ich mochte ihn und ich fing an mich mit ihm zu beschäftigen. Zunächst putze ich ihn nur und ging mit ihm Spazieren, später ritt ich ihn auch. Weil Moro und ich uns so gut verstanden, schenkte der Stallbesitzer mir ihn.

Ich danke meinen Pferden für ihre Geduld mit mir und dafür was sie mir bis jetzt beigebracht haben und noch beibringen werden. Ich bin stolz euch an meiner Seite zu haben.

 

 

 


 








 

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